2. Anmelde – und Aufnahmeverfahren  
Aufgenommen werden können Kinder im Grundschulalter
(unabhängig von Konfession, Nationalität, o. ä.)
Platzvergabe:  
Die Reihenfolge der Platzvergabe wird jeweils vom Datum der Anmeldung bestimmt. Soziale Härtefälle und Geschwisterkinder werden bei der Vergabe der Plätze bevorzugt.
 
Im Betreuungsvertrag wird eine Probezeit von 8 Wochen vereinbart, die in Ausnahmefällen verlängert werden kann.
3. Öffnungszeiten  
Allgemein:
 
11.30 – 15.00 Uhr und je nach Buchung auch länger
Kernzeit: 13.00 – 15.00 Uhr  
 
Eine Mindestbuchungszeit von 2 – 3 Stunden ist vorgeschrieben.
Die konkrete Aufenthaltsdauer des Kindes richtet sich nach der gebuchten Zeit.
Nach 15.00 Uhr werden die Kinder in der Bärengruppe betreut.
Ankunftszeit:  
Die Kinder kommen von der Schule zur HAB (Stundenplan ist uns bekannt).
Falls ein Kind unentschuldigt nicht kommt, werden die Eltern telefonisch kontaktiert.
Schlusszeit:  
Die Kinder werden abgeholt oder dürfen alleine nach Hause gehen,
wenn eine schriftliche Einwilligung der Eltern erteilt wurde.
Ferienregelung:  
siehe Menüpunkt Ferienregelung
Schließtage:  
siehe Menüpunkt Ferienregelung
4. Elternbeitrag  
Monatlich je nach Buchungszeiten:  
2 - 3 Stunden
45 €
50 €
3 - 4 Stunden
55 €
4 - 5 Stunden
Geschwisterregelung:  
Das 2. Kind einer Familie, das gleichzeitig mit dem 1. Kind die Einrichtung besucht, erhält 20 % Ermäßigung. Das 3. Kind ist beitragsfrei.
Inhaber einer Ehrenamtskarte erhalten weitere 20 % Ermäßigung pro Kind.
Ferienbetreuung:  
Wünschen Eltern eine Ferienbetreuung, müssen sie diese zu Beginn eines Schuljahres anmelden und eine Stufe höher buchen. Genaue Ferienregelung siehe Menüpunkt Ferienregelung.
 
Eine Anmeldung zur Ferienbetreuung während des laufenden Schuljahres ist nicht möglich.  
Mittagessen:  
Pro Portion 3 €
Es wird vom Partyservice Schweimer geliefert.
Es kann auch mitgebrachtes Essen aufgewärmt werden.
Monatliche Kosten:  
Materialgeld: 3 €
Nebenkosten: 3 €
(Diese ersetzen das bisherige Wäsche- und Getränkegeld und alle anfallenden Kosten während des Jahres, die bar eingesammelt wurden. Einzige Ausnahme ist das Fotogeld.)
5. Pädagogischer Ansatz  
Religiöser Auftrag:  
Wir nehmen Kinder aller Nationen und Konfessionen aus verschiedenen Sozialstrukturen auf. Unser christlicher Auftrag ist es, jedes Kind in seiner körperlichen, geistigen und seelischen Art, mit seinen Möglichkeiten und seinem familiären Hintergrund so anzunehmen wie es ist und bestmöglich zu fördern und zu unterstützen als Ergänzung zu Familie, Schule und Gesellschaft. Innerhalb unserer räumlichen, zeitlichen und personellen Rahmenbedingungen wollen wir dazu beitragen, dass sich die Kinder in der Gemeinschaft gesund und froh entwickeln. Die Neigungen und Begabungen der Kinder sollen entfaltet und gestärkt werden. Dadurch wird dem Kind Hilfe fürs Leben mitgegeben; es lernt Vertrauen aufzubauen und Selbstständigkeit zu entwickeln.
Wir wollen unsere Kinder zu beziehungsfähigen, an christlichen Werten orientierten, schöpferischen Menschen erziehen, die ihr Leben verantwortlich gestalten und später den Anforderungen in Familie, Staat und Gesellschaft gerecht werden können.
Dies geschieht in einer Atmosphäre von Vertrauen und Geborgenheit. Es schließt die Achtung vor anderen Glaubensüberzeugungen und anderen Kulturen mit ein.
Lernmethodische Kompetenz:  
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der lernmethodischen Kompetenz. Diese bündelt jene Kompetenzen, die den bewussten Erwerb von Wissen fördern. Nicht die Wissensanhäufung steht im Vordergrund, sondern die Art und Weise, wie Wissen erworben wird:   „Lernen wie man lernt!“
 
Wir knüpfen an den Lernstrategien der Schule an und führen die Kinder zu eigenständigem Arbeiten. Wir schaffen mit den Kindern eine Arbeitsstruktur, indem wir die einzelnen Arbeitsschritte mit ihnen erarbeiten. Die Kinder lernen sich neue Informationen zu beschaffen und anzuwenden (z.B. Lexika, Sachbücher, mathematische Hilfsmittel…usw.).
6. Pädagogische Konzeption  
Feststellen des Entwicklungsstandes:  
 
- Freie Beobachtungen
- Beobachtungsbögen
- Elterngespräche
- Lehrergespräche
Pädagogische Förderung:  
Die pädagogische Förderung orientiert sich am Bayerischen Bildungs – und Erziehungsplan.
Lernumgebung:  
Die Kinder brauchen eine feste Struktur, um Halt und Orientierung zu finden. Zusammengehörigkeit und Angenommen sein sind Voraussetzungen, um sich in der Gruppe wohl zu fühlen.
 
Voraussetzungen für effektives Lernen:  
- heller freundlicher Raum (gut gelüftet, entsprechende Lichtverhältnisse, reizarm)
- eigener Arbeitsplatz für jedes Kind
- geregelter zeitlicher Ablauf
- Bereitstellung von Arbeitshilfen
- feste Bezugspersonen
- festgelegte Pausenzeiten
- klare Verhaltensregeln, die gemeinsam mit den Kindern erarbeitet und festgelegt werden
- Lernstrategien vermitteln und einüben
- Arbeitsschritte klären
- Hilfe zur Selbsthilfe (z. B. „Wo finde ich was?“, Lexika, Sachbücher, usw.)
Zeitlicher Ablauf:  
- 11.30 Uhr Ankommen
- bis 12.00 Uhr Freispielzeit (HAB – Raum, Turnhalle, Schlafraum, Garten)
- 12.00 – 13.15 Uhr Hausaufgabenzeit
- 13.15 – 13.45 Uhr gemeinsames Mittagessen
- ab 13.45 Uhr Hausaufgabenzeit
- während der Hausaufgabe (individuell) kleine Apfelpause
- ca. 14.30 Uhr bzw. nach Beendigung der Hausaufgabe, Freispielzeit im Gruppenzimmer des
  Kindergartens oder im Freien
- 15.00 Uhr Ende, die Kinder werden abgeholt bzw. gehen alleine nach Hause oder wechseln in die
  Kindergartengruppe.
Unsere Grundsätze:
 
1. Jedes Kind hat seinen eigenen Hausaufgabenplatz, an dem es ruhig und konzentriert arbeiten kann.
 
2. Bei Fragen zu den Hausaufgaben kann sich das Kind an das Personal oder an andere Kinder wenden
 
3. Die Kinder werden zur Hilfsbereitschaft angehalten und lernen mit den Stärken und Schwächen
  anderer Kinder umzugehen.
Zusammenarbeit mit den Eltern:
Wir sehen uns als familien– und schulergänzende Einrichtung.
Die letztendliche Verantwortung für alle schulischen Belange liegt bei den Eltern. Überprüfen der Vollständigkeit der Hausaufgaben, Lesen üben, Lernen von Gedichten und Texten, Lernen für Proben müssen zuhause erfolgen.
Der Kontakt und der regelmäßige Austausch mit den Eltern sind uns sehr wichtig.
Wir geben Informationen an die Eltern weiter durch:  
- Elternabend zu Beginn des Schuljahres über Ziele, Methoden, Regeln und Ablauf der HAB
- Tür- und Angelgespräche über Aktuelles und um Fragen zu klären
- Auffälligkeiten und Beobachtungen über einen längeren Zeitraum werden bei einem
  Elterngespräch besprochen
- Telefongespräche
- Muttiheft: kleinere Infos, Termine, die durch die Unterschrift der Eltern bestätigt werden und
  Mitteilungen der Eltern an die HAB
- Elternbefragungen zur Qualitätssicherung einmal im Jahr
  (Wünsche, Anregungen, konstruktive Kritik, Lob)
Zusammenarbeit mit der Schule:
Lehrergespräche (telefonisch oder persönlich) zum aktuellen Lernstoff, Rückmeldung über Hausaufgaben qualitativ und quantitativ, über Heftführung und Arbeitsmaterialien; auch bei Schwierigkeiten,
Austausch übers Hausaufgabenheft
 
Für jeden Austausch mit Lehrern wird das Einverständnis der Eltern eingeholt (Formblatt). Kinder, die wegen Krankheit, Schulunfall, Einkoten, usw. nicht mehr am Unterricht teilnehmen können, werden von uns nicht angenommen.
Was wir NICHT anbieten:
 
- Nachhilfe leisten
- Einzelförderung
- Hausaufgabenbegleitung nach 15.00 Uhr
- Lesen üben, lernen von Gedichten/Texten
- Lernen für Proben
- fehlendes Arbeitsmaterial bereitstellen (Arbeitsblätter, Bücher)
- Hausaufgabe erfragen
- durchgehende Ferienbetreuung
7. Qualitätsmanagement  
Die Bereitschaft zur Reflexion der Arbeit, zur Fortbildung, zur Teamarbeit und zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Träger der Einrichtung, den Kolleginnen, dem Elternbeirat und den Eltern wird bei allen Mitarbeiterinnen vorausgesetzt.
Alle Mitarbeiterinnen werden in den Prozess der ständigen Überprüfung und kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Gesamtangebots mit einbezogen. Sie tragen Verantwortung für die Umsetzung der jeweiligen Ziele in ihrem Arbeitsbereich. Die Konzeption unserer Einrichtung wird von allen Mitarbeiterinnen getragen. Sie wird ständig überprüft, ergänzt und weiterentwickelt.
8. Veranstaltungen  
Martinszug:  
Wir beteiligen uns jedes Jahr am Martinszug des Kindergartens.
Weihnachtsfeier:  
Vor den Weihnachtsferien veranstalten wir mit den Kindern eine Weihnachtsfeier. Dabei können sich die Kinder mit einem kleinen Beitrag beteiligen, z.B. mit einem Instrumentalstück, einem Lied oder Gedicht usw.
Faschingsparty:  
Vor den Faschingsferien feiern wir eine Faschingsparty mit Tanz und Spielen.
Sommerfest:  
Die Schulkinder beteiligen sich am Sommerfest des Kindergartens.
Ausflug:  
Am Ende des Schuljahres machen wir an einem Nachmittag einen Ausflug, z.B. Tierheim, Burgbesichtigung, Umweltstation Waldsassen usw.
Stand März 2017  
1. Organisatorische Konzeption  
Personal:  
Kindergartenleitung
Hausaufgabenbetreuung: 1 Erzieherin und 1 Kinderpflegerin
Kinder:  
Die Gruppe bietet Platz für 15 Kinder im Alter von 6 – 10 Jahren, nicht konfessionsgebunden
Lage:    
Die HAB in unserem Hause ist von der Grundschule aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Eine Fußgängerampel vor unserem Grundstück hilft den Schulkindern, die Bundesstraße sicher zu überqueren. Die Kinder kommen nach Unterrichtsende selbstständig und zu Fuß in den Kindergarten.
Räume:  
Die Hausaufgabenbetreuung hat einen abgetrennten Bereich im Dachgeschoß des Kindergartens:
Ein großer Raum, ausgestattet mit Schränken, Tischen und Stühlen in altersgerechter Ausführung, Lesecouch, Spielteppich, Spielmaterialien und Büchern; angrenzend eine kleine Küche und ein Waschraum mit Waschbecken, Dusche und WC.
 
Die Turnhalle des Kindergartens im Erdgeschoss steht für Bewegungsspiele, nach Absprache zur Verfügung.
 
Der Schlafraum des Kindergartens im ersten Stock für Kicker, Billard und Playmobil, CD – Hören usw. ist von 11.30 Uhr bis 12 Uhr und ab 14.30 Uhr nutzbar.
 
In einem Gruppenraum des Kindergartens wird das Mittagessen eingenommen. Er steht auch für die Freispielzeit nach der Hausaufgabe zur Verfügung.
 
Die Garderobe mit Eigentumsfächern teilen sich die Schulkinder mit den Kindergartenkindern im Erdgeschoß.
Außenanlagen:  
Ein Garten mit großen Bäumen und vielen Sträuchern, Spielfläche, Wiese, großer Sandkasten mit Sonnensegel, Matschanlage mit Wasserpumpe, drei Turnstangen, zwei Schaukeln, Rutsche, ein Weidentipi, zwei große Maltafeln, ein Klettergerüst, ein Brunnen, ein Basketballkorb, eine Slackline, zwei Spielhäuschen, ein Fußballtor, Roller, Dreiräder und Laufräder. Auf dem Hügel kann man im Winter Schlitten fahren.
Essen und Getränke:  
Die Eltern können ihre Kinder täglich bis um 8.30 Uhr zum Mittagessen anmelden, indem sie sich in eine Liste eintragen. Eine Anmeldung im Voraus für die ganze Woche ist natürlich auch möglich.
Das Essen wird vom Partyservice Schweimer aus Lauterbach geliefert.
Es können auch Speisen in kleinen Töpfen von zu Hause mitgebracht werden, die dann von uns erwärmt werden.
Die Kinder essen gemeinsam um 13.15 Uhr in einem Gruppenraum des Kindergartens. Sie holen sich ihr Essen selbständig vom Mittagsbuffet und räumen ihr Geschirr auch selber auf den Geschirrwagen.
Für die Getränke der Kinder sorgt der Kindergarten, wofür ein Unkostenbeitrag erhoben wird.
Geburtstagsfeier:  
An Geburtstagen feiern wir mit der Gruppe ein kleines Fest. Dazu schicken die Eltern Kekse mit. Das Geburtstagskind erhält ein kleines Geschenk.
Infektionsschutz:  
Personen mit ansteckenden Krankheiten dürfen die Einrichtung nicht betreten. Kinder, die eine ansteckende Krankheit hatten, dürfen nur nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung den Kindergarten wieder besuchen. Weitere Regelungen sind in unserem Hygieneplan festgelegt.
Träger:  
Evangelisch–Lutherische Kirchengemeinde in 95643 Tirschenreuth, Büttellochweg 1, vertreten durch Pfarrerin Frau Dr. Stefanie Schön